Wissen & Mitreden


Schon im alten Rom hat es Ghostwriter gegeben, welche sich als talentierte Redenschreiber für ihre Herren verdingten. Und Ghostwriter gibt es etwa in der Literatur- und Buchbranche auch heute noch. Sie arbeiten beispielsweise als Auftragsschreiber für Personen des öffentlichen Lebens. Als solche verfassen sie häufig die Biographien von Prominenten und Politikern oder unterstützen zumindest deren schriftstellerische Tätigkeit. Doch von den Wissenschafts-Ghostwritern sind sie dezidiert zu unterscheiden. Beim akademischen Ghostwriting lassen sich nämlich Studierende, meist vermittelt durch eine Ghostwriting-Agentur, universitäre Leistungs- und Qualifikationsarbeiten wie Seminar- und Hausarbeiten, aber auch Bachelor- und Masterabschlussarbeiten von einer oder einem verpflichteten Dritten – dem Ghostwriter – verfassen, obwohl die Prüfungsordnungen deutscher Hochschulen die selbstständige Erarbeitung der Leistungen verlangen. Im Wissenschaftsbetrieb stößt dieses Agieren, ähnlich wie das Plagiieren, auf Ablehnung. In Form von neun Fragen haben wir hier die drängendsten Aspekte des Wissenschafts-Ghostwritings zusammengetragen und dokumentarisch beantwortet.

Was ist Wissenschafts-Ghostwriting?
Wie verbreitet ist Wissenschafts-Ghostwriting?
Was sind Ghostwriting-Agenturen?
Wie arbeiten Ghostwriting-Agenturen?
Was nutzt den Ghostwriting-Agenturen?
Ist Wissenschafts-Ghostwriting eine Täuschung?
Was macht Wissenschafts-Ghostwriting beliebt?
Was tun gegen Wissenschafts-Ghostwriting?
Kann es legales Wissenschafts-Ghostwriting geben?